Computertomographie

Das Verfahren

Computertomographie (CT)

Die Computertomographie darf in Deutschland nur von einem Radiologen durchgeführt werden.


Im Unterschied zu einer normalen Röntgenuntersuchung wird bei einem CT nicht ein einfaches Schattenbild, sondern ein Schnittbild des entsprechenden Organs oder Körperabschnitts erzeugt. Eine Röntgenquelle rotiert während der Aufnahme um den betroffenen Körperteil, während gegenüberliegende Röntgendetektoren die durch die Körperstrukturen (Organe, Knochen, weiches Gewebe) hindurch gelassenen und abgeschwächten Strahlen erfassen. 

 In digitale Daten umgewandelt ergeben diese Informationen so ‚schichtweise’ einen anatomischen Querschnitt, der auf dem Bildschirm rekonstruiert und betrachtet werden kann. Die Computertomographie erfordert zwar eine höhere Strahlendosis als eine ‚normale’ Röntgenaufnahme, der diagnostische Gewinn ist jedoch enorm.

Untersuchungsbereiche

Computertomographie (CT)

Häufige und bewährte Einsatzbereiche der Computertomographie sind das Gehirn, die Mittel- und Innenohrstrukturen, die Schädelbasis, die Nasennebenhöhlen, der Hals, die Lunge, das Herz und die großen Gefäße sowie der Bauch einschließlich des Dickdarms und das Becken. Im Bereich des Skeletts werden vor allem Wirbelsäule, Bandscheiben und Knochenbrüche untersucht. Insbesondere zur Darstellung knöcherner Strukturen ist die CT geeigneter als die Kernspintomographie. Durch die Computertomographie können manche Erkrankungen überhaupt erst erkannt werden, die auf normalen Röntgenaufnahmen nicht deutlich erkennbar sind. Mit einem CT ist es möglich, die Lage eines Krankheitsherdes innerhalb eines Organes oder in Bezug auf die übrigen Organe in der Nachbarschaft zu beurteilen. Oftmals gelingt es mit Hilfe der Computertomographie, zwischen einem Tumor und einer Entzündung bzw. zwischen einem gutartigen und einem bösartigen Tumor zu unterscheiden. Streuherde bösartiger Geschwülste können ebenfalls entdeckt werden. Diese Informationen sind für den behandelnden Arzt von großer Bedeutung, um weitere diagnostische oder therapeutische Schritte planen zu können.

Gerätetechnik CT

Computertomographie (CT)

Bei einer Computertomographie werden mit Hilfe einer um den Körper rotierenden Röntgenquelle dünne Schichtbilder des Körpers erzeugt, so dass jedes Organ gut zu erkennen ist. Aus den Schichtbildern lassen sich im Rahmen moderner 3-D Verfahren auch sehr realistische dreidimensionale Bilder Ihrer Organe, Knochen und Gefäße erstellen - fast wie ein Modell. So kann Ihr Arzt den betroffenen Körperabschnitt aus allen Perspektiven betrachten und "erkunden".

Zu den aktuellen Geräten zählen beispielsweise:

SIEMENS 40-Z SOMATOM Definition AS, SIEMENS 40-Z SOMATOM Sensation Open, SIEMENS 20-Z SOMATOM Definition AS, SIEMENS 16-Zeiler Somatom Emotion, Toshiba 4-Zeiler Asteion, SIEMENS SOMATOM Definition Flash, Toshiba 16-Zeiler Aquilion